Schloss Ringelsdorf

Um 1200 erscheint ein vermutlich hierher beziehbarer "Arnoldus de Ringlinsdorf". Grundbesitzer sind nach den Haderichen im 13. Jh. die Falkenberger v. Mistelbach. 1308/10 verkaufen die Falkenberger örtlichen Besitz an die Liechtensteiner. 1350 wird von diesen das verpfändete Haus (Burg) zurückgelöst. Johann I. v. Liechtenstein legte im Heiratsvertrag mit Agnes v. Klingenberg u. a. Ringelsdorf als möglichen Witwensitz fest, was auf standesgemäße Baulichkeiten schließen lässt. Der Liechtensteinische Besitz erfuhr 1381 weitere Arrondierungen und blieb auch nach dem Sturz des Hofmeisters 1394/95 in seiner Hand. Die Liechtenstein sind noch 1590 Besitzer des Ortes.

 

Die Burg von Ringelsdorf ist heute abgekommen, der Standort ist nicht bekannt.

 

(Quelle: Gerhard Reichhalter, Thomas Kühtreiber, Karin Kühtreiber

Ringelsdorf-Geschichte. In: NÖ-Burgen online, http://www.imareal.sbg.ac.at/noe-burgen-online/result/burgid/1029, Zugriff 15.03.2018)